Digitalisierung in der Leistungsbearbeitung

An der Diplomfeier der Fachschule für Personalvorsorge wurde die Diplomarbeit von Stefan Gerber zum Thema «Digitalisierung der Leistungsprozesse in der 2. Säule» besonders ausgezeichnet. Die PK Rück AG prämierte die Arbeit als beste Diplomarbeit 2026.

Stefan Gerber befasst sich in seiner Arbeit mit einem zentralen Bereich der beruflichen Vorsorge: der Bearbeitung von Leistungsfällen. Gerade bei Invaliditäts-, Todesfall- und Hinterlassenenleistungen sind fachliche Sorgfalt, klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Abläufe entscheidend.

Der Autor zeigt auf, wie digitale Instrumente helfen können, Prozesse zu strukturieren, Entscheide besser zu dokumentieren und die Qualität in der Fallbearbeitung zu sichern. Digitalisierung wird dabei nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Unterstützung für Fachpersonen, die anspruchsvolle Leistungsfälle verantwortungsvoll bearbeiten.

In ihrer Laudatio würdigten Andreas Baer und Andreas Heimer von der PK Rück AG die hohe Praxisrelevanz der Arbeit. «Digitalisierung beginnt nicht beim Portal – sondern beim konsequenten End-to-End-Denken vom Kunden her», sagte Andreas Baer. Und Andreas Heimer hielt fest: «Reife Digitalisierung misst sich nicht an Tools, sondern an Steuerung, Datenqualität und Verantwortlichkeiten.»

Die Fachschule für Personalvorsorge gratuliert Stefan Gerber herzlich zur Auszeichnung und dankt der PK Rück AG für die Prämierung der besten Diplomarbeit. Besonders freut uns, dass Stefan Gerber seine Erfahrung künftig auch als Dozent an der Fachschule weitergeben wird.